KREBS-OPERATIONEN, CHEMO- & STRAHLENTHERAPIE

Wie Sie Nebenwirkungen und Schmerzen lindern und Komplikationen reduzieren können!

Die Krebsbehandlungen fordern den Körper enorm. Egal ob der Tumor chirurgisch entfernt werden kann oder ob eine Chemotherapie und/oder Strahlentherapie durchgeführt werden muss. Die Folgeerscheinungen einer Krebstherapie sind massiv. Sie leiden vermutlich nicht nur unter den Nebenwirkungen, sondern auch unter körperlichen Veränderungen, Antriebslosigkeit und Appetitverlust. In der Phase der Behandlung befinden sich viele Betroffene in einem Wechselbad der Gefühle – zum einen wird endlich etwas unternommen, zum anderen ist man oft gereizt, müde und am Ende seiner Kräfte.

Wie gehen Sie mental mit diesen Belastungen, dem Stress und den Schmerzen um? Wussten Sie, dass es Möglichkeiten gibt, während einer Krebstherapie Ihre mentale Kraft zu stärken, damit Sie mit dem Stress und der Angst während der Therapie besser zurechtkommen können? Die Kraft Ihrer Gedanken macht Vieles möglich und es geht darum, diese Kraft zu entwickeln und zu nutzen, um den Nebenwirkungen und Schmerzen etwas entgegensetzen zu können.

Möchten Sie Ihre Fragen und Herausforderungen mit einer Psychoonkologin/einem Psychoonkologen besprechen? Wir bieten Ihnen die erste Beratung zum Kennenlernen kostenlos und unverbindlich an. Fragen Sie jetzt an und erhalten Sie einen Termin innerhalb von 7 Tagen!

Fragen, die während der Therapie aufkommen

Vermutlich kommen Ihnen folgende Situationen bekannt vor: beim Warten auf die Therapie oder wenn die Nebenwirkungen eintreten kommen viele Gedanken auf.  „Wie werde ich das bloß durchstehen?” “Wie kann ich die Schmerzen lindern oder zumindest besser ertragen?” “Was kann ich tun, damit die Behandlung möglichst gut wirkt?” “Wie kann ich mein Immunsystem und meine Selbstheilungskräfte aktivieren und stärken?”

Im Krankenhaus haben Sie vermutlich bereits davon gehört, dass es ein psychoonkologisches Angebot gibt, welches Sie parallel zur Behandlung nutzen können. Und zwar für die seelische und mentale Unterstützung in dieser Zeit. Aber vielleicht hat es noch nicht für Sie gepasst oder Sie hatten den Eindruck, dass Ihnen das nicht helfen kann, weil Sie der Meinung sind, dass man sich nur selbst helfen kann. 

Häufige Frustrationen von Betroffenen während der Behandlung

  • ..ich halte die Nebenwirkungen und Schmerzen nicht mehr aus. Wie komme ich durch diese Hölle? Ich würde gerne etwas gegen die Schmerzen machen, aber ich möchte meinen Körper nicht mit noch mehr Medikamenten belasten? Was soll ich tun?
  • .. das einzige was ich selber tun kann, ist auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten, um meinen Körper etwas Gutes zu tun und ihn zu kräftigen. Aber wie soll ich das bloß tun, wenn mir ständig übel ist und ich mich übergeben muss.
  • .. mir geht es häufig schlecht, aber ich möchte das nicht ständig mit meiner Familie besprechen und damit zur Belastung für mein Umfeld werden. Ich wünsche mir kein Mitleid. Ich wünsche mir Ruhe. Wie kann ich kommunizieren was brauche, was ich will und was ich nicht will? Ich möchte niemanden vor den Kopf stoßen.
  • .. ich habe große Angst, dass die Therapie nicht anschlägt.

Kommen Ihnen diese Themen bekannt vor? Runterschlucken oder verdrängen kann am Anfang eventuell funktionieren und es ist völlig normal, dass wir solche Herausforderungen erstmal verdrängen wollen. Denn die emotionale und seelische Situation spielt während der Behandlung nur eine Nebenrolle. Die Onkolog*innen sind damit beschäftigt, die bestmöglichen medizinischen Therapien für die Betroffenen auszuwählen. Der extreme und existenzielle Umfang einer Krebserkrankung verdient jedoch eine wirklich umfassende Behandlung. Umfassend bedeutet neben der Behandlung des Körpers auch den offenen Umgang und die Verarbeitung der Gedanken und Gefühle. 

Was bedeutet Psychoonkologie?

Im Mittelpunkt der Psychoonkologie steht der Gedanke, “wie kann Betroffenen geholfen werden, damit sie mit der seelischen Belastung einer Krebserkrankung besser umgehen können und wieder mehr Lebensqualität in ihrem Lebensalltag spürbar wird”.

Im Zusammenhang mit der Psychologie gibt es viele Klischees und Mythen. Also Geschichten, die man sich erzählt, deren Wahrheitswert jedoch zu hinterfragen ist. Oft gehörte Sätze sind z.B. “Psychologische Beratung ist etwas für Verrückte”, “Psychologen sind Seelenklempner und wollen nur in der Vergangenheit oder gar Kindheit herumwühlen”. 

Fest steht, dass es einen Zusammenhang zwischen Krebs und Psyche gibt. 

Denn Krebs ist zwar eine körperliche Krankheit, sie betrifft aber den ganzen Menschen mitsamt seinem Umfeld. Betroffene sind gezwungen, sich mit Leid und Belastung, dem Sinn des Lebens und der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen. Die Krankheit macht uns Menschen verständlicherweise Angst, führt zu Depressionen, Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Diese Gefühle beeinträchtigen die Lebensqualität massiv, aber nicht nur das, sie wirken sich auch auf die Bereitschaft aus, Therapien anzugehen, konsequent zu Ende zu führen und selbstbestimmt wichtige Schritte für die eigene Gesundheit zu gehen. 

Wissenschaftliche Studien bestätigen den Zusammenhang

  1. Eine Literatursichtung von 104 Studien mit mehreren Tausend Patient*innen mit unterschiedlichsten Krebserkrankungen zeigte, dass das Ausmaß der Lebensqualität ein unabhängiger Prädiktor von Überlebenszeit ist. (Tschuschke 2011)
  1. Metaanalyse über 203 wissenschaftliche Arbeiten: Stressmanagement senkt Angst, Depressivität und Müdigkeit und steigert die Lebensqualität von Krebspatient*innen nachhaltig. (Greenlee et al 2014)
  1. Folgewirkungen von Angst – in einer Fallstudie an 40.000 Frauen mit Brustkrebs wurde gezeigt, dass Betroffene mit signifikanten Ängsten im Vergleich zu angstfreien Patient*innen häufiger postoperative Komplikationen erleiden und durchschnittlich 3 Tage länger im Krankenhaus verweilen. (Fox et al 2013)

Es macht also Sinn das Angebot der Psychoonkologie zu prüfen, wenn Sie Ängste, Stress, Müdigkeit, Schmerzen, Komplikationen und andere Nebenwirkungen während den Behandlungen reduzieren möchten, damit ihr Immunsystem und ihre Selbstheilungskräfte bestmöglich arbeiten können.

Was macht die Psychoonkologin/der Psychoonkologe?

Psychoonkolog*innen haben eine spezielle Ausbildung absolviert, die sie dazu befähigt, Menschen mit einer Krebserkrankung zu begleiten und zu beraten. Inhalte und Qualität der Ausbildung zur/zum Psychoonkologin/en wird von der Deutschen Krebsgesellschaft überwacht und zertifiziert. Alle Psychoonkolog*innen im Team von Sanaso verfügen über diese Zusatzausbildung und über mehrjährige Erfahrung in der Beratung von Betroffenen. 

Wir haben unsere Psychoonkolog*innen gebeten, ganz konkret anzuführen, bei welchen Themen sie Ihnen helfen können. Hier sind die Antworten:

  • Wir helfen Ihnen den Schock der Diagnose aufzufangen und Ihre Situation zu stabilisieren, damit Sie den Boden unter den Füßen wieder spüren können.
  • Wir helfen beim Umgang mit Ängsten vor Schmerzen und mit Verschlechterung des körperlichen Zustands durch die Therapie.
  • Wir begleiten Sie bei den Entscheidungsfindungen hinsichtlich Therapie. 
  • Wir helfen beim Umgang mit Erschöpfung (Fatigue). 
  • Wir unterstützen bei Ängsten vor der Behandlung sowie im Umgang mit Veränderungen des Körperbilds.
  • Wir helfen Ihnen bei Unsicherheiten wie mit Kindern über die Erkrankung gesprochen werden soll.
  • Sie erhalten von uns lebenspraktische Anleitungen für Ihren Umgang mit den nächsten Angehörigen (Partner*innen, Kinder), den Freund*innen und den Arbeitskolleg*innen.
  • Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Ängste, anhaltenden Sorgen, Zweifel, Paniken, Ungewissheiten wahrzunehmen, anzunehmen und folglich zu reduzieren.
  • Gemeinsam entwickeln wir Ziele und Aufgaben, die Ihre Motivation und Hoffnung nähren.

Ein Blick in die Zukunft: wie geht das, ein Leben mit der Erfahrung Krebs?

Viele Betroffene lernen neue Seiten an sich kennen. Klar ist, dass wir uns nicht gerne verändern. Vermutlich waren Sie mit Ihrem bisherigen Leben ganz zufrieden. Bis zu dem Zeitpunkt der Diagnose, die einfach alles verändert hat. Nun sind Betroffene regelrecht gezwungen, ihre Lebensthemen – kleine und große Dinge des Lebens – völlig neu zu ordnen. Lohnende Ziele in der Auseinandersetzung mit sich selbst – möglicherweise begleitet von einer/m Psychoonkologin/en – zeigen diese Formulierungen:

  • Ich habe den Schock der Diagnose überwunden und ich habe gelernt  mit Angst, Trauer, Sorgen oder Verzweiflung besser oder anders umgehen.
  • Meine Ängste und Sorgen werden immer weniger und neuer Lebensmut macht sich in mir breit.
  • Mein Körper ist noch nicht gesund, aber meine Seele wurde sehr gestärkt.
  • Mir ist klarer geworden, was mir wirklich wichtig ist.
  • Ich bin mir bewusster geworden, wie kostbar das Leben ist.
  • Und ich nutze jetzt jeden Tag, um etwas für mich Sinnvolles zu machen.

Damit dies auch für Sie wirklich werden kann, macht Ihnen Sanaso ein Angebot, dass Sie vielleicht interessiert:

Wir laden zu einem kostenlosen Beratungsgespräch ein, damit Sie in einem persönlichen Gespräch ausprobieren können, ob das etwas für Sie ist.

Warum ist die 1. Beratung von Sanaso kostenlos und unverbindlich?

Ganz einfach. Weil die Initiative Sanaso staatlich gefördert ist und wir Ihnen einen einfachen und raschen Zugang zu qualitätsvoller seelischer Unterstützung in herausfordernden Zeiten zur Verfügung stellen wollen.

Zusätzlich möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, selbst zu prüfen, wie Ihnen eine psychoonkologische Beratung auf Ihrem Weg und mit all Ihren Herausforderungen wie den Ängsten, Schmerzen und Sorgen helfen kann.

Falls Sie sich mit Ihrer/m Sanaso Psychoonkologin/en gut verstehen und spüren, dass Ihnen diese Wegbegleitung gut tut, dann können Sie jederzeit einen weiteren Termin vereinbaren. Ihr Beitrag für eine Folgeberatung beträgt aufgrund der Förderung aktuell statt 80-120 € nur 40 €!

Also, überzeugen Sie sich selbst und starten Sie mit einer völlig unverbindlichen, kostenlosen Erstberatung!

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Der nächste Schritt: kostenlose Erstberatung anfragen

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