Zurück in den Alltag: die onkologische Rehabilitation als wertvolle Hilfe und Unterstützung

Geschafft. Sie haben Ihre Krebsbehandlung gut abschließen können. Doch der Weg zurück in den Alltag birgt viele neue Herausforderungen für Sie und Ihre Familie. Wie geht man mit der seelischen Belastung, mit den vielen Fragen, die durch den Kopf schwirren, mit der eingeschränkten körperlichen Leistungsfähigkeit oder mit dem veränderten Körperbild um? Wenn Sie sich gerade mit diesen oder ähnlichen Fragen auseinandersetzen oder wenn Sie sich ganz einfach eine weitere Unterstützung nach Ihrer Operation und/oder Krebstherapie wünschen, kann Ihnen ein stationärer Aufenthalt in einer Onko-Rehabilitation sehr gut helfen, den Weg zurück in Ihr soziales Umfeld zu finden.

Alles über die Onkologische Rehabilitationsklinik St. Veit und den Leuwaldhof im Bundesland Salzburg finden Sie hier:


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Onkologische Rehabilitationsklinik St. Veit

In wunderschöner Lage inmitten der Salzburger Bergwelt wurde für Patienten mit onkologischen Erkrankungen ein Rehabilitationszentrum errichtet. Das moderne Gesundheitszentrum mit 120 Betten wurde vom führenden Gesundheitsdienstleister VAMED in Kompetenzpartnerschaft mit den Salzburger Landeskliniken (SALK) realisiert und hat sich zu einem anerkannten Krebs-Kompetenzzentrum entwickelt.

In der Onkologischen Rehabilitationsklinik St. Veit werden Patienten mit oder nach Krebserkrankungen durch ein erfahrenes, kompetentes und hochmotiviertes Team aus Ärzten, Therapeuten und Pflegedienstmitarbeitern rund um die Uhr unterstützt und betreut.

Das Hauptaugenmerk liegt in der Verbesserung der Lebensqualität der Patienten und der Verminderung der Folgen der Krebserkrankung. Dafür wird in der Onkologischen Rehabilitation St. Veit individuell für jeden Patienten ein maßgeschneiderter Therapieplan erstellt, der mit Hilfe des multiprofessionellen Teams umgesetzt wird.

Ziel des Rehazentrums

Das Ziel des Rehazentrums ist, die Patienten zurück in ihren Alltag und in ihr soziales Umfeld zu begleiten. Die selbstständige Bewältigung ihres Lebens und das nachhaltige Erreichen eines gesunden Lebensstils in Verbindung mit einer besseren Lebensqualität stehen dabei an oberster Stelle.

Eine Studie der Onkologischen Rehabilitation St. Veit gemeinsam mit der Universitätsklinik Innsbruck bestätigt, dass bereits drei bis vier Wochen stationäre Rehabilitation eine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität bringen.

Psychoonkologie in der Rehaklinik St. Veit: Hilfe für die Seele

Die speziell ausgebildeten Therapeuten legen nach einer testpsychologischen Bestandsaufnahme gemeinsam mit den Patienten die individuellen Ziele fest und definieren, wie diese erreicht werden sollen. Dabei steht den Patienten ein Team aus erfahrenen Ärzten, Therapeuten und Pflegemitarbeitern zur Seite, das sie bestmöglich unterstützt. Während des stationären Aufenthalts sind die Therapien und Behandlungen so ausgerichtet, dass eine Verbesserung der Lebensqualität hinsichtlich Reduktion der Symptome, Erhöhung der Selbstwirksamkeit und Steigerung der Ressourcen erreicht wird, damit die Patienten gestärkt und selbstsicher in ihr soziales Leben zurückkehren. Durch die psychoonkologische Behandlung wird jeder Patient wertschätzend und ressourcenorientiert gefördert und individuell begleitet. Das psychoonkologische Angebot der onkologischen Reha umfasst:

1. Einzelgespräche

Die Anzahl der Einzelgespräche orientiert sich komplett am Bedarf des Patienten. Behandelt werden ausschließlich jene Themen, die der Patient mitbringt. Spezielle Behandlungsschwerpunkte bilden die sexualpsychologische Beratung und Therapie, das Biofeedback, der Farbdialog, das Gedächtnistraining sowie die Raucherberatung.

Schwerpunkte

• Die sexualpsychologische Beratung oder Therapie befasst sich mit der Frage, wie Menschen nach ihrer Behandlung wieder zu ihrer individuellen und gemeinsamen Sexualität zurückfinden. Jede Störung bzw. Beeinträchtigung in der Sexualität kann sowohl in Einzel- als auch in Paargesprächen behandelt werden.

• Das Biofeedback ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode zur Messung von Aktivitäten und Vorgängen im Körper. Für die Patienten werden individuelle Reaktionsprofile erstellt, die körpereigene Reaktionen auf Stress aufzeigen. Daraus leitet das Team geeignete Methoden zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit ab, die in der Reha trainiert und zu Hause weiter angewandt werden können. 

• Der Farbdialog ist ein nonverbales, kunsttherapeutisches und dialogisches Verfahren, bei dem nicht gegenständlich, sondern abwechselnd spontan gemalt wird. Der Farbdialog ermöglicht eine nonverbale Kommunikation und wirkt aktivierend auf das Unbewusste. Es darf sich zeigen, was sich zeigen möchte; es gibt kein richtig und kein falsch. Es werden keine gegenständlichen Bilder gemalt (d.h. jeder kann beim Farbdialog mitmachen!), wir lassen Farben sprechen. Organische Formen wie Kreis, Kugel, Halbmond… können zufällig entstehen. Entweder malen zwei oder im Fall der Gruppentherapie mehrere Personen in einer immer gleichbleibenden Reihenfolge nacheinander. Das gemalte Bild und die damit verbundenen Emotionen werden mit den ausgebildeten Therapeuten besprochen.

• Das Gedächtnistraining hilft Patienten, ihre Merk- und Konzentrationsfähigkeit durch die Vermittlung von Alltagshilfen zu verbessern. Den Patienten wird durch kleine Übungen geholfen, das Kurzzeitgedächtnis zu trainieren und wieder in „Schwung zu bringen.“

• Das Hauptaugenmerk der Raucherberatung liegt in der Aufklärung und Information über die Wirkung des Nikotins im Körper, die Reflexion der eigenen Rauchgewohnheiten sowie der Vermittlung von Möglichkeiten im Umgang mit Suchtdruck. Zudem werden Patienten über Möglichkeiten zur Raucherentwöhnung informiert und weiterführendes Informationsmaterial wird mit den Patienten besprochen. 

2. Psychoedukative Gruppen

Die psychoedukativen Gruppenvorträge dienen den Patienten als Forum, in dem Themen und Probleme erörtert werden, die für die Patienten relevant sein könnten. Die Patienten entscheiden sich individuell für die Teilnahme an den angebotenen Vorträgen. Diese werden zu Beginn des Rehabilitationsaufenthaltes erläutert und genau vorgestellt.

3. Entspannungsgruppen

Die Entspannungsgruppen dienen dem Kennenlernen und Erlernen bzw. Einüben verschiedener Entspannungsmethoden (progressive Muskelrelaxation, autogenes Training, Achtsamkeit, Imagination). Die Einteilung zu diesen Gruppen erfolgt nach Interesse und Bedarf.

4. Angehörigenbetreuung

Da eine Erkrankung meist auch Veränderungen im engeren sozialen System nach sich zieht, gelten die Angebote grundsätzlich auch für Angehörige, die im Zuge der Erkrankung und Behandlung des Betroffenen ebenfalls schwer belastet sein können. Die Betreuung der Familie und/oder Angehörigen sowie die gemeinsame Therapie kann den Rehabilitationsprozess sehr positiv beeinflussen und die Aufnahme des Alltagslebens dadurch um vieles erleichtern.

Der Leuwaldhof – Rehabilitation für Kinder und Jugendliche

Der Leuwaldhof, ebenfalls eine Einrichtung der VAMED und der Salzburger Landeskliniken, ist eine Rehabilitationseinrichtung für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 0 und 18 Jahren mit hämatoonkologischen und immunologischen Erkrankung, mit Stoffwechselerkrankung und/oder Erkrankung des Verdauungssystems.

Die Erkrankung und die intensive Akuttherapie führen zu starken Belastungen für die gesamte Familie. Daher wird bei onkologisch erkrankten Kindern und Jugendlichen die gesamte Familie in die Rehabilitation eingebunden. Das heißt, es wird nicht nur das erkrankte Kind oder der Jugendliche, sondern auch die Eltern und Geschwister stationär aufgenommen, mitbetreut und -behandelt. Dafür stehen im Leuwaldhof großzügige Familienappartements zur Verfügung. Das Konzept der familienorientierten Rehabilitation ist komplett neu und einzigartig in Österreich.

Der Leuwaldhof bietet vielfältige Therapiemöglichkeiten für ein großes Spektrum an Funktionsstörungen an. Körperliche wie psychische Krankheitsfolgen werden entsprechend dem biopsychosozialen Modell und gemäß dem ICF-System (International Classification of Functioning, Disability and Health) erfasst und gezielt behandelt. Dieser ganzheitliche und personalisierte Ansatz bringt den Prozess der Genesung zügig voran und lässt neue Perspektiven in schwierigen Situationen entstehen. Das multidisziplinäre Ärzte- und Pflegeteam wird durch Psychologen, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Heilmasseure, Sportwissenschaftler, Diätologen und Sozialberater unterstützt.

Um krankheitsbedingte Fehlzeiten in der Schule möglichst gering zu halten und die Reintegration zu erleichtern, können die jungen Menschen in der integrierten Heilstättenschule von der Unterstufe bis zur Oberstufe den verpassten Schulstoff im Einzel- und Kleingruppenunterricht aufarbeiten. Der Unterricht ist vollständig in den

Tagesablauf integriert. Auch ein Kindergarten befindet sich im Leuwaldhof und in der therapiefreien Zeit kümmert sich eine ausgebildete, kompetente und erfahrene Freizeitpädagogin um die Kinder und Jugendlichen und unternimmt Freizeitaktivitäten mit Spiel und Spaß, die mit den Therapeuten abgestimmt sind.

Der Leuwaldhof ist eine baulich selbstständige Einrichtung. Durch die direkte Anbindung an das Onkologische Rehabilitationszentrum für Erwachsene können Jugendliche und junge Erwachsene an speziellen Rehabilitationsprogrammen teilnehmen. So ist die Transition von jungen Patienten in die Erwachsenenmedizin sichergestellt – eine absolute Besonderheit des onkologischen Kompetenzzentrums St. Veit

Kontakt Rehabilitationsklinik St. Veit

Onkologische Rehabilitation
St. Veiter-Straße 48, 5621 St. Veit im Pongau
T +43 (0)6415/ 50 300
F +43 (0)6415/ 50 300 – 95 99
W www.reha-st-veit.at
W www.leuwaldhof.at


Weitere Reha-Einrichtungen

Eine Auflistung von Reha-Einrichtungen in Deutschland finden Sie hier:

https://www.kurklinikverzeichnis.de/indikationen/onkologie

Eine Auflistung von Reha-Einrichtungen in Österreich finden Sie hier:

https://www.krebshilfe.net/services/rehabilitationszentren/onkologische-spezialisierte-reha-zentren#c1298